Mit dem technologischen Wandel vom analogen Druck zur digitalen Produktion stieg der Schulungsbedarf für die Mitarbeiter von Konica Minolta Europe GmbH und der technischen Partner von 3 auf 13 Schulungstage pro Mitarbeiter und Jahr.
Um diesen Schulungsaufwand mit wirtschaftlich vertretbaren Ressourcen zu tragen, entstand das europaweite Qualifizierungssystem Mplus, das einheitliche Standards in der technischen Qualifizierung festlegt.
Gleichzeitig ermöglicht Mplus eine Zertifizierung der Grundlagenqualifikationen. Weite Teile wurden hierbei erfolgreich auf WBTs ausgelagert, um Ausfallzeiten und Reisekosten zu vermeiden. Mplus wurde vom Kundendienstverband mit dem Service-Management-Preis 2003 ausgezeichnet und als bestes Konzept für ein internationales Servicetechniker- und Vertriebsschulungsprogramm honoriert.
Nach diesem Erfolg hat das Team der Minolta-Academy um Thorsten Heitmann und Christian Gauss-Kuntze beschlossen, diese Prozesse zu überprüfen und neu zu gestalten.
Gemeinsam mit der schenck.de AG wurde ein internet-basiertes System geschaffen, das diese Qualifizierungsprozesse in bereits 19 Ländern erfolgreich unterstützt.
Zwei bestimmende Elemente für den neuen Entwurf waren die konsequente Orientierung auf Lernziele und die Befähigung zu lokalem Handeln in einem globalen Bildungsprozess.
So wurden die Prozesse konsequent darauf ausgerichtet, dezentral und so dicht wie möglich am Lerner ausgeführt zu werden, so dass ein Mitarbeiter seine Lernziele mit seinem Tutor oder seinem Service-Manager vereinbart. Mit insgesamt 74 Multiplikatoren in den einzelnen Ländern wurde so ein Qualifizierungssystem von höchster Performance geschaffen. In 4 der 19 Länder wird bereits jetzt ein Teil der variablen Vergütung an das Qualifizierungssystem geknüpft.
Für Konica Minolta geht der Nutzen weit über die Einsparungen gegenüber einem herkömmlichen Qualifizierungsansatz hinaus: Internationale Kunden können auf einen globalen zertifizierten Service vertrauen.
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